Die kleine Stadtführung
beginnen wir am

Zwinger Zwinger.

Hier finden sich keine Hunde. Ein Zwinger ist eigentlich der Freiraum zwischen der ersten, inneren Stadtmauer und der zweiten, äußeren Stadtmauer. Beim Bau des heute als Zwinger bezeichneten Gebäudes und der Gartenanlage gab es eine innere Stadtmauer schon nicht mehr. Trotzdem wurde die Bezeichnung übernommen.

 

Dresden - Stadtführung

3A)Unser Stadtführer teilte uns das in etwa so mit:

„Hier im Garten haben die Edlen ihre Maskenfeste abgehalten. Da haben die so richtig die Sau rausgelassen. Damit sie nicht erkannt wurden, trugen sie die Masken. Meistens nur die Masken und sonst nichts. Eben ein richtiges Schweinefest."

Maskenball? Heh, vielleicht sollten wir heute doch in die Tenne gehen. *ggg

Der Zwinger wurde, wie so vieles in Dresden, vom Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann geplant. Der Bildhauers Balthasar Permoser zeichnet sich für die künstlerische Ausführung verantwortlich. Neben der Frauenkirche dürfte der Zwinger eines der bekanntesten Bauwerke in Dresden sein. Entstanden ist das barocke Bauwerk um 1709. Bei den Luftangriffen 1945 wurde der Zwinger schwer beschädigt, der Wiederaufbau erfolgte in den 50er und 60er Jahren. Heute beherbergt der Zwinger die Gemäldegalerie Alte Meister, den Mathematisch-Physikalischen Salon und die Porzellansammlung.
Ein bekanntes Bauteil des Zwingers ist das Kronentor. Über der zwiebelförmigen Kuppel des Portapavillons, verziert mit vergoldeten Kupferblechen, schwebt die polnische Krone, gehalten von vier Adlern. Das Krönchen ist natürlich nicht echt sondern nur eine Kopie.
Irgendwie scheint der Zwinger aus Pavillons zu bestehen. Wir finden den Wallpavillon, den Deutschen und den Französischen Pavillon und den Glockenspielpavillon.
   


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