Samstag, 05.03.2011 - Nacht, ca. 8:30 h *ggg

AmpelmännchenWach! Zumindest ein Auge auf. Umsehen, 2. Auge öffnen – Erkenntnis: ach ja, wir sind ja in Dresden. Ich greife in meinen Koffer und hole das Geschenk für Mari heraus. Mein Schatz hat heute Geburtstag. Rüber beugen, Küsschen geben, knuddeln, Glück wünschen, Geschenk übergeben. Über strahlende Augen freuen.

Gestern Abend haben wir an der Rezeption schon einen Tisch im „Luckner“ bestellt, da in der Tenne ein Maskenball stattfindet. Das Luckner ist das Restaurant vom Kim Hotel im Park, ein weiteres Kim Hotel in Dresden und nicht weit von unserem entfernt. Ich erklärte, mit einem Augenzwinkern, dass mein Schatz Geburtstag habe und wir uns ein feines Geburtstagsmahl gönnen wollen. Das Mädel an der Rezeption lächelt und sagt, dass sie da bestimmt für eine Überraschung sorgen könne.

So werden wir dann heute Abend ein wenig gehoben im Luckner dinieren. Aber vor der Völlerei liegt ein langer Tag in Dresden. Gehen wir also erst mal frühstücken *ggg

Im Hotel_6Das Frühstücksbuffet ist reichlich und gut bestückt, das Personal ist aufmerksam und sorgt sofort für Kaffee auf unserem Tisch. Wir sorgen für den Rest. Im Frühstücksraum finden sich noch ein paar andere Gäste. Von Jung bis Alt ist alles vertreten.

Ein Dreikäsehoch erklimmt unter enormen Qualen und fanatischer Anstrengung einen Stuhl am Tisch gegenüber. Leider ist der Tisch nicht der Tisch der Freude. Mama holt den kleinen Mann vom Stuhl und trägt ihn vier Tische weiter.

Pech, umsonst den hohen Thron erstiegen,
du darfst dich jetzt im Hochstuhl wiegen.

Derweil der Kleine seine Verärgerungsarie singt, entfleuchen wir dem Saale und machen uns kampfbereit. Dresden, wir kommen!