06.05.16
Zum Klettersteig

BildeinblendungGut im großen Bett geschlafen. Aufstehen, duschen, gut frühstücken.
Die Sonne scheint wieder hübsch warm vom Himmel, da bietet sich doch eine Bergtour an. Gut geschwitzt ist halb gestiegen, steigen wir.
Durchs Dorf führt unser Weg zum Klettersteig. Am Himmel sehen wir Gleitschirme mit mutigen Menschen darunter hängend, die vom Berg gehüpft sind und nun langsam ins Tal schweben. Das überlasse ich besser anderen. Als wir am Anfang des Klettersteigs, oberhalb der St. Laurentius Kirche ankommen, ist Marion der Meinung, dass wir das Klettern im Steig auch besser anderen überlassen. Womit sie Recht hat und wir uns gefahrlos auf eine Bank am Hang niederlassen.

Auch hier sind wir ja schon über den Dächern von Bremm und haben einen grandiosen Blick auf die Moselschleife und der Klosterkirche des Klosters Stuben, die auf der anderen Seite der Mosel liegt. Die Klosterkirche wurde 1685 erbaut und ist nur noch eine Ruine, die aber jetzt als Kulturforum genutzt wird. Das große Nonnenkloster gegenüber dem Calmont entstand im 12. Jahrhundert. 1820 wurde das ehemalige Augustiner-Chorfrauen-Stift auf Abriss versteigert. Die helle Ruine ist im grünen Umland gut zu erkennen.

 

BildeinblendungDa mich mein Schatz nicht klettern lässt, werde ich mir eben die Kirche ansehen. St. Laurentius wurde um 1480 erbaut. Der sehenswerte Renaissance-Altar aus dem Jahre um 1620 von Johann Gros stammt aus dem Kloster Stuben.

Nach dem Kirchgang ist der Gang an der Mosel angesagt. Wir wandern zum Restaurant-Cafe „Zum Calmont“ und erobern die Terrasse, die von hier aus im 1.Stock schwebt. Wir erklimmen sie nicht, Tobi mag die Wendeltreppe nicht, sondern gehen ums Haus. Von hieraus kommen wir bequem auf die Terrasse. Ein Stück Kuchen, bitte. Kuchen zur Mittagszeit macht nicht satt aber dick.

Der Rückmarsch nach Bremm ist genauso gefährlich, wie der Hinmarsch. Fahrradfahrer brettern ohne Rücksicht auf Verluste an uns vorbei.
In Bremm genießen wir das herrliche Wetter und hängen noch etwas ab.
Für abends haben wir einen Tisch im Hutter reserviert und genießen das HP- Menü. Morgen müssen wir schon wieder nach Hause, noch einen Hutter- Gutschein ergattern, hah.