Boltenhagen - Damshagen

BildeinblendungWir sind nicht direkt in Boltenhagen. Trotzdem sehen wir uns Stadt und Strand an. Hund Tobi lernt schwimmen.

 

Fr. 10.07.15
Wenn Mann bei Wind nicht pickeln darf

BildeinblendungUnsere Urlaubswoche in Rügen ist zu Ende. Aber wir haben ja noch eine Ferienwohnung in der Nähe von Boltenhagen, in Damshagen gebucht. Wir entschließen uns für die Fahrt entlang der Darß- Halbinsel. Wir fahren über den Rügendamm und steuern dann auf Zingst zu. Der Wind bläst immer noch anständig übers Land. Wir rutschen an Zingst vorbei nach Prerow. Da ist nichts los und so machen wir kehrt und erreichen wieder Zingst bei Nieselwetterstimmung. Wir fahren auf der Strandstraße in Zingst ein. Der Morgenkaffee möchte meinen Körper wieder verlassen und daher suchen wir uns einen Parkplatz.

BildeinblendungFr. 10.07.15
Wenn Frau bei Wind nicht pickeln darf

Das Ostseebad Ahrenshoop, ein hübsches, kleines Städtchen, empfängt uns mit enormer Windstärke. Wir parken auf einem Einkaufcenterparkplatz, denn wir benötigen noch ein paar Lebensmittel. Vorher schauen wir uns aber ein Stück Ahrenshoop und ein Stück Ostsee an. Wir parken ja gerade tatsächlich ohne unverschämte Parkgebühren abdrücken zu müssen.

Ahrenshoop liegt auf der Halbinsel Darß und ist daher von beiden Seiten mit Wasser gesegnet. Auf einer Seite liegt die Ostsee, auf der anderen Seite findet sich der Saaler Bodden.

BildeinblendungFr. 10.07.15
Hundeland

Obwohl uns die Vermieterin vorgewarnt hat, sind wir dann doch etwas von der Umgebung enttäuscht. Als wir in die beschriebene Straße einfahren, stürzen uns, von links ins Auge einfallend, die hässlichen Garagen einer Garagenanlage entgegen. Rechts erheben sich die Mauern einer sozialsiedlungsartigen Wohnanlage, von unserer Vermieterin, der Block genannt. Die Einfahrt zur Ferienwohnung befindet sich rechts neben den Block entlang. Hinter dem Block steht das eingeschossige Ferienhaus, in dem sich die Wohnung der Vermieterin und unsere Wohnung befindet.

BildeinblendungSa. 11.07.15
Boltenhagen

Nachdem wir gemütlich gefrühstückt haben, machen wir uns auf, um Boltenhagen jetzt näher zu betrachten. Das Wetter ist nicht so prickelnd, es bleibt bedeckt und relativ kühl. Doch immer wieder kommt auch die Sonne durch. Durch das etwa 1235 entstandene Städtchen hindurch schlendern ist schnell erledigt und dann wandeln wir über die Promenade und durch kleine Wäldchen. Erste Erwähnung findet Boltenhagen in einer Urkunde von 1336. Dass Boltenhagen heute Badeort ist, verdankt es dem Grafen von Bothmer, der 1803 im Stadtteil Redewitsch eine Badekarre aufstellte. Schon 1830 war aus dem ehemaligen Fischer- und Bauerndorf ein gut besuchter Badeort geworden, der sich im Laufe der Zeit zum bedeutenden Ostseebad mauserte.

BildeinblendungSo. 12.07.15
Bio Nepp

Nachts werde ich von eigenartigen Geräuschen geweckt. Tobi macht gerade ein ziemlich trockenes Bäuerchen und spuckt nicht verdautes Futter auf die Fliesen. Herrchen darf mitten in der Nacht sauber machen. Da es ziemlich trockener Brech ist, gestaltet sich das nicht ganz so unangenehm.

Morgens frühstücken wir auswärts. An der Ecke gibt es einen Biobäcker, der auch Frühstück anbietet. Es stellt sich heraus, dass der Laden auch noch vegan fleischlos ist. Papa freut sich. Dann nehmen wir die Karte mit der Frühstücksauswahl und Papa fällt gleich wieder aus allen Wolken.

BildeinblendungMo. 13.0715
Schwerin

Der Morgen lacht mit Aufback- Brötchen, damit wir nicht Bio essen müssen.
Das Wetter ist wieder schön und so spricht nichts dagegen, Schwerin auf den Besichtigungsblock zu schreiben. Schwerin ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern.
Nach der obligatorischen Parkplatzsuche fallen die 2 westfälisch angehauchten Sauerländer in die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes ein. Peters Fotokamera strahlt, als sie das Schweriner Schloss sieht. Es ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt, sondern hier sitzt auch der Landtag rum.

BildeinblendungDi. 14.07.15
Verstrahlt

Wir schlafen heute etwas länger, denn Regen beglückt das Land. Einen sonnigen Abschnitt nutzen wir, um die Staudengärtnerei in Klütz zu besichtigen. Marion schaut sich begeistert um und ich kann hübsche Blumen fotografieren. In der Stadtbibliothek, die im alten Speicher untergebracht ist, können wir einen Kaffee trinken. Die Touristinformation ist hier ebenfalls angesiedelt und daher hängt Marion mal wieder über Infoblättern. Hier in Klütz soll es auch eine alte Mühle geben, in der ein Restaurant sein soll. Da schauen wir mal vorbei, denken wir und gönnen uns einen Happen. Doch die Mühle steht zum Verkauf. Den Kaufpreis von 295000 € habe ich leider nicht in der Tasche und auch in Marions Handtasche, die die Größe eines Kleinwagens hat, ist nur Klimbim zu finden. Die Mühle bleibt darum in Klütz und wir müssen wenden, da wir in einer Sackgasse gelandet sind.

BildeinblendungMi 15.07.15
Hunde – Strand und griechisch Boltenhagen

Oh, die Sonne lacht heute vom Himmel. Schön, da können wir Tobi und uns ja mal ins Wasser jagen. Wieder befolgen wir einen Tipp unserer Vermieterin und steuern Wohlenberg an. Den Hundestrand finden wir schnell und Tobi bewegt sich sogar hinter Frauchen her ins Wasser. Leider kloppt er sich gleich anschließend mit einem jungen Kampfhund, der mit ein paar Monaten schon doppelt so groß ist wie uns Tobi. Tobi Großmaul hat Glück, dass der Masti noch so jung ist.

BildeinblendungDo 16.07.15
Lübeck – einsturzgefährdetes Marzipan

Für den letzten Urlaubstag haben wir uns Lübeck auf die Fahnen geschrieben. Nach Lübeck sind es etwa 40 Kilometer, die wir über die Landstraßen fahren. In Lübeck haben wir wieder das altbekannte Parkplatzproblem. Das als frei gekennzeichnete Parkhaus ist besetzt und ich mache eine etwas bescheidene Kehrtwende an der Einfahrtschranke. Die Wegweiser führen uns zum Karstadt- Parkhaus, das ich dann auch entere. Ich fahre eine Rampe hoch und finde im Obergeschoss einen Platz. Wir gehen die Rampe runter. Unten drehe ich mich um und entdecke unter der Rampe ein Schild. Auf dem Pappschild steht: Vorsicht, Einsturzgefahr. Na, Klasse!