Beilstein 11_10Unterm Sternenzelt

Das Abendessen ruft und so kehren wir ins Hotel zurück, springen in und unter die Dusche,- hintereinander, weil die Dusche etwas klein ist.
Frisch gestylt geht es ins Restaurant und an unseren Tisch.
Stürmen wir erst einmal das Salatbuffet und die geräucherte Fischplatte.
Der Kellner bringt uns Räucherlachs mit Reibekuchen. Reibekuchen mit Rübenkraut wäre mir lieber, was solls.


Danach wird uns ein Süppchen aufgetischt – Fenchelcremesuppe.
Freunde, da muss man lange warten und viel Zeug essen bevor das Hauptgericht kommt *ggg
Aber dann, Rumpsteak Winzer Art, geschmorte Zwiebeln, Kartoffelwedges.
Die Wedges hätte man auch wedgeslassen können ;-). (Marions selbstgemachte schmecken besser.)
Schön gefüllt schmeißen wir uns dann noch einen Milchreis Tratmannsdorf in den Magen.

Beilstein 11_3Als wir zum Essen gingen, war im Dorf noch richtig was los. Alle Kneipen waren voll. Deshalb werden auch wir uns jetzt ins Getümmel werfen.
Beilstein, wir kommen.
So marschieren wir gestärkt ins Dorf und trauen unseren Augen nicht. Wo sind sie denn alle? Das Dorf ist wie ausgestorben. Doch da, am Marktplatz hallt uns Musik entgegen. Eine Weingaststätte hat noch auf und bietet Livemusik. Wir setzen uns draußen hin, hier finden wir es gemütlicher und hier können wir die Musik kostenlos hören.
Wir bestellen einen lecker Wein und wir zwei Turteltäubchen genießen den Abend unterm Sternenzelt. Und die Sterne können wir tatsächlich sehen, es ist eine sternenklare Nacht. Wir gönnen uns noch eine Weinbergpfirsichbowle, - die treibt meinen Zuckerspiegel wahrscheinlich ebenfalls in den Himmel, aber die schmeckt sooooo lecker.
Um uns herum wird inzwischen weinseelig rumgelärmt und damit unsere Idylle zerstört. Außerdem ist es jetzt doch ein wenig kälter geworden und so brechen wir unsere Zelte unterm Sternenzelt ab.