Cochem_3In Cochem

Cochem, Urlaubs- und Ausflugsziel mit 5000 Einwohnern und als wir ankommen müssen noch 15000 Touristen die Stadt bevölkern, denn es ist kaum ein Durchkommen. Wir werfen uns in den Pendelbus zur Reichsburg. Oben angekommen genießen wir den grandiosen Blick über das Moseltal aber von einer Besichtigung der Burg nehmen wir Abstand. Obwohl wir auch die Rückfahrt mit dem Bus bezahlt haben, gehen wir zu Fuß den Berg hinunter zurück in die Stadt. Marion möchte noch ein Geschenk für unseren Nachbarjungen kaufen, der Geburtstag hat.

 

Cochem

Wir schlagen uns durch die Menschenmassen und als wir endlich durch sind, meint Marion, sie hätte doch da oben in Richtung Burg einen Buchladen gesehen und hier finden wir ja keinen.
Na, Kinder, was kommt jetzt? Richtig – kehrt und Marsch.
Richtung Burg? Will mein Schatz vielleicht den Berg wieder hoch tippeln? Kann Sonne wirklich Gehirnzellen ausdörren? Auf meine vorsichtige Frage, wo am Berg der Laden ist, bekomme ich die Gnadenantwort, „ganz unten".
Nach Buch kaufen und Touristen weg schubsen *ggg muss ich erst einmal Eisessen.
Dann kommt auch schon unser Schiff und wir gehen an den Anleger. Ein paar Leute stehen schon vor uns, also stellen wir uns in die Schlange. Das Schiff kommt, viele See- oder Flussfahrer steigen aus, gehen lächelnd an uns vorbei. Bei mir klebt das Handy am Ohr, denn mein Schwesterherz gratuliert mir gerade zum Geburtstag.
Hier zitiere ich für Euch einen Teil des Gespräches:
„Na, Brüderchen, wo bist du denn gerade!"
„Ich stehe hier am Wasser."
„Nordsee oder Ostsee?"
„Mosel- ich muss gleich schiffen"
„Du musst schiffen,- in die Mosel?"
„Auf der Mosel, Schwesterherz, mit dem Schiff, das gerade angelegt hat"
„Oh, dann will ich dich nicht aufhalten."
„Kein Problem, das Schiff legt gerade wieder ab. Wir stehen am falschen Anleger"

 Tja, das Leben ist manchmal nicht einfach, also zum nächsten Anleger rennen und rein ins Boot.

Diesmal fahren wir in die fast leere Badewanne und es lässt Jemand das Wasser einlaufen. Das Wasser steigt und mit dem Wasser auch unser Schiff. Schon sind wir 7 Meter in die Höhe gehoben und tuckern wieder nach Beilstein.
Hier probieren wir noch den Rotwein, der uns aber nicht schmeckt.

 


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