14.05.2015
1) Halberstadt

BildeinblendungDurch die türkische Nahrungsaufnahme ein wenig schlafgehindert, schmeiße ich mich in die ebenfalls ein wenig enge Dusche. Das Frühstück gibt es unten im Frühstücksraum, der überraschend hell und freundlich ist. Wir finden, was man so zum Frühstück benötigt. Es gibt Wurst, Käse, Eier, Brötchen, Kaffee, Tee, Saft, Joghurt und ein paar andere Kleinigkeiten. Für einen Gasthof durchaus angemessen und wir sind zufrieden.
Auf unserer Besichtigungsliste steht für heute Halberstadt.
Die Sonne scheint, wir sind nicht matt, drum fahren wir nach Halberstadt.

Um das Jahr 804 gründete Kaiser Karl der Große hier das älteste Bistum Mitteldeutschlands. Die Domstadt liegt nahe der Städte Quedlinburg und Aschersleben und bildete mit diesen 1326 den Halberstädter Dreistädtebund. Der hielt immerhin 150 Jahre. 1387 trat man der Hanse bei und bekam 1433 den Roland. .
Wir werden uns auf die Altstadt konzentrieren und den Dom näher betrachten. Schnell haben wir einen Parkplatz gefunden und haben es nicht weit zum Domplatz. Der weitläufige, viereckige Platz ist eingerahmt von hübschen Häusern. Hinter uns ragen die Türme des Doms in den Himmel und wenn wir uns drehen, sehen wir in der Ferne des Platzes eine weitere Kirche, die Liebfrauenkirche.

 Marion begibt sich mit Tobi zum Café und ich mich mit der Kamera ab in den Dom. Okay, erst mal Fotolizenz zahlen und dann staunen. Das Dömchen ist rechtBildeinblendung nett. Eine große Zahl mittelalterlicher Kunstwerke schmückt den Dom und er beherbergt den größten mittelalterlichen Kirchenschatz Europas. Den Schatz sehe ich mir nicht an, aber das beachtliche Kirchenschiff des Doms St. Stephanus und St. Sixtus. Die Domkirche wurde zwischen 1236 und 1486 nach dem Vorbild französischer Kathedralen errichtet. Das Sonnenlicht sucht sich seinen Weg durch die Fenster des Domchores und macht 290 mittelalterliche Glasmalereien zu leuchtenden Kunstwerken. Mein Blick durch die Kamera bleibt an Figuren der Triumphkreuzgruppe hängen. Größer als mein Astralleib, kleben die da seit 1200 rum und bilden einBildeinblendung Meisterwerk mittelalterlicher Bildschnitzkunst.
Mein Rundgang endet an der netten Frau, die mir meine Fotoerlaubniskennzeichnung, die ich um den Hals trage, wieder abnimmt.

Marion hat es sich inzwischen im Café gemütlich gemacht, nun bin ich dran einen Kaffee zu trinken und Marion schreitet in die heiligen Hallen des Doms. Ich unterhalte mich inzwischen mit Tobi über Leckerlis im Allgemeinen und über Fotos derselben machen, im Speziellen. Entsprechend eigenartig schaut mich die Bedienung an, als sie mir den Kaffee bringt. Tobi und ich grinsen uns an, geben uns fünf und sind froh, dass uns hier niemand kennt.

Nachdem Marion sich wieder zu uns gesellt hat, überqueren wir den Domplatz, um am anderen Ende die Liebfrauenkirche näher zu betrachten. Über tausend Jahre steht der Tempel der lieben Frauen schon hier rum. Wir schreiten durch den Kreuzgang, der uns aber nicht unbedingt vom Kreuz, äh, Hocker reißt. Dann folgt ein kleiner Altstadtbummel. Die Altstadt besteht aus über 400 alten Häusern, fast alle im niedersächsischen Fachwerkstil erbaut.
Die Martinikirche mit den ungleich hohen Türmen zieht meinen Blick an. Zwischen den Türmen gibt es einen Verbindungsgang. Warum ist denn der eine Turm niedriger als der andere? Baumeister bei Braumeister gewesen? Nein, die Sache ist Absicht. Zu frühen Zeiten gab es dort oben einen Wachposten, also einen Türmer, der seinen Blick in die Runde werfen konnte ohne, dass dieser Blick vom andren Turm gestört wurde.

Vor dem Rathaus grüßt uns die Rolandstatue. Hier machen wir Rast im kleinen Café am Rathaus und essen eine Suppe. (Das Süppchen nennt sich „Soljanka“, eine russische Spezialität aus Tomaten, Paprika, Wurst, Kasseler, Zwiebeln und wer weiß was noch)
Wir müssen nämlich die Zeit überbrücken, um des Glockenspiel zu hören, das sich am Rathaus befindet. Bimmel, bimmel

 

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13:48
 Die Entdecker in Halberstadt - CMMTV- Reisevideos
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von Super User vor 3 Jahren
in In Ballenstedt
Ein Bummel durch Hal...
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